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Organisationsentwicklung (OE) 


Organisationsentwicklung
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Als Organisationsentwicklung (OE) wird innerhalb der Betriebswirtschaftslehre die häufig systemische Neu- oder Umgestaltung von Aufbauorganisation und Ablauforganisation im Unternehmen bezeichnet. Die Organisationsentwicklung umfasst das Veränderungsmanagement des gesamten Unternehmens und wird als eigenständiger Prozess innerhalb des Management verstanden. Sie ist eng mit der Personalentwicklung und dem Qualitätsmanagement verbunden.
Inhalte
 | Optimierung von Arbeitsabläufen, insb. der Informationsverluste an Schnittstellen.
|  | Zielführende Neuausrichtung von Machtstrukturen in Teams.
|  | Humanisierung der Arbeitswelt über eine höhrer Identifikation und Selbstverwirklichung.
|  | erhöhung der Flexibilität, Veränderungsbereitschaft und Innovationsfähigkeit. |
Gegenstand der Organisationsdiagnose und (daran anknüpfenden) möglichen Veränderungen sind nicht nur technische und organisatorische Strukturen und Abläufe, sondern auch zwischenmenschliche Kommunikations- und Verhaltensmuster sowie die in der Organisation herrschenden Normen, Werte und Machtkonstellationen (Organisationskultur). Dabei festgestellte Probleme bei einzelnen Subsystemen, Gruppen oder Personen werden nicht isoliert, sondern kontextbewusst immer in ihren Wechselwirkungen mit den Einflüssen der organisatorischen und gesellschaftlichen Umwelt untersucht und behandelt (systemischer Ansatz).
Ansätze
OE hat sich über mehrere Ansätze zu dem entwickelt, was man seit den 1990er Jahren darunter versteht.  | Der erste Ansatz der aus dem MIT kommt und als der so genannte "Reedukativer Ansatz" bezeichnet wird, ging von der Annahme aus, dass die Unternehmen überbürokratisiert sind und stark hierarchische Strukturen aufweisen. |
 | Der zweite so genannte Aktionsforschungsansatz betonte die Rolle der externen Berater und der dritte Ansatz der als "Tavistock Ansatz" bekannt ist, legt den Schwerpunkt auf Veränderungen im sozio-technischen System.
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Im weiteren Verlauf integrierte OE die Ansätze der offenen Systemtheorie.
Rieckmann u.a. kritisieren in den 90er Jahren die Wirkung von OE.
Die Organisationsentwicklung hat "nur dann eine Zukunft, wenn sie strategisch, systemisch, investiv und ertragsmäßig etwas zur Lösung unternehmerischen Problemstellungen aus der Sicht der Kunden beizutragen hat." RIECKMANN; 1991. S.137)

Organisationsentwicklung
 | Das 3 Phasenmodell von Lewin (LEWIN, 1958) war eines der ersten Modelle, das sich systematisch mit den Veränderungsprozessen in Organisationen auseinander setzte. Der Ursprung dieser Managementsichtweise liegt also in den USA und beginn sich in Europa seit Mitte der 90´er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zu etablieren. |
Das Modell von Lewin beschreibt Aufgaben und Funktion der  | Phase 1: Unfreezing,
|  | Phase 2: Moving und
|  | Phase 3: Refreezing. |
Interessant ist, dass Lewin in seinem Modell, schon damals in der Phase 2 auf den Lernbedarf hinwies. Schon kurz nach dem 2.Weltkrieg entwickelte sich in den Staaten der Begriff der Organisationsentwicklung (OE).
Beckhard definiert OE als "eine Bemühung, die geplant, organisationsweit und vom Management ausgelöst und koordiniert eingesetzt wird, um die Effektivität und Gesundheit der Organisation zu steigern und zwar durch geplante Interventionen in das System Organisation unter Verwendung verhaltenswissenschaftlichen Know-Hows". 


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